Meine Fotografie im Wandel
29.12.2025
Ich fotografiere jetzt seit über 20 Jahren – rein hobbymäßig, aus Spaß an der Sache und aus dieser ganz speziellen Neugier heraus, die einen nie so richtig loslässt. Und wenn ich eines über all die Jahre gelernt habe, dann das: Fotografie ist kein Zustand, den man irgendwann erreicht und dann abhakt. Es ist ein ständiger Wandel. Zum Glück.
Am Anfang war natürlich alles neu. Jede Kameraeinstellung, jedes halbwegs scharfe Foto war ein kleines Erfolgserlebnis. Später kam dann das Verstehen: Licht lesen, Motive bewusster wählen, Bildaufbau nicht dem Zufall überlassen. Und heute? Heute merke ich vor allem, dass Lernen nie aufhört. Nicht nach fünf Jahren und auch nicht nach zwanzig. Man verändert sich, der Blick verändert sich – und das ist auch gut so.
Was ich besonders spannend finde: Meine Motive wechseln immer wieder. Ein großer Einfluss sind zum Beispiel andere Fotografen. Social Media ist voller Inspiration. Man sieht Arbeiten, die einen umhauen, und denkt sich: „Krass, so kann man das auch sehen.“ Man übernimmt keine Motive eins zu eins, aber irgendwas bleibt hängen. Ein Blickwinkel, ein Farbgefühl, eine Idee. Und genau daraus entsteht dann wieder etwas Eigenes.
Was für mich allerdings überhaupt nichts wäre: immer dasselbe Motiv, immer auf die gleiche Art. Ich bewundere Leute, die sich auf ein Thema spezialisieren und das perfektionieren – keine Frage, das hat Vorteile. Man wird wiedererkennbar, technisch extrem sicher, vielleicht sogar irgendwann „der“ Fotograf für genau dieses eine Ding. Aber für mich persönlich? Zu eng. Ich brauche Abwechslung. Ich will mich auch mal verlaufen, mich ausprobieren, mich umentscheiden.
Denn Weiterentwicklung heißt für mich nicht nur besser werden, sondern auch scheitern dürfen. Und das passiert – auch nach 20 Jahren. Neue Motive können einen komplett aushebeln. Plötzlich klappt nichts, die Bilder fühlen sich leer an, Ideen funktionieren nicht. Früher hat mich das frustriert, heute sehe ich es eher als Teil des Prozesses. Scheitern heißt ja nur, dass man Neuland betritt.
Was mir dabei immer wieder bewusst wird: Ich muss meine Augen aktiv offen halten. Nicht einfach nur „gucken“, sondern wirklich sehen. Dinge wahrnehmen, die ich früher übersehen hätte. Manchmal hilft es, bewusst langsamer zu werden. Oder schneller. Oder die Kamera einfach mal wegzulegen und nur zu beobachten.
Fotografie ist für mich kein Wettbewerb und keine Checkliste. Es ist ein Weg, der sich ständig verändert – genau wie ich selbst. Und vielleicht ist genau das der Grund, warum ich nach all den Jahren immer noch Lust habe loszuziehen, die Kamera in die Hand zu nehmen und zu schauen, was diesmal passiert.
Am Anfang war natürlich alles neu. Jede Kameraeinstellung, jedes halbwegs scharfe Foto war ein kleines Erfolgserlebnis. Später kam dann das Verstehen: Licht lesen, Motive bewusster wählen, Bildaufbau nicht dem Zufall überlassen. Und heute? Heute merke ich vor allem, dass Lernen nie aufhört. Nicht nach fünf Jahren und auch nicht nach zwanzig. Man verändert sich, der Blick verändert sich – und das ist auch gut so.
Was ich besonders spannend finde: Meine Motive wechseln immer wieder. Ein großer Einfluss sind zum Beispiel andere Fotografen. Social Media ist voller Inspiration. Man sieht Arbeiten, die einen umhauen, und denkt sich: „Krass, so kann man das auch sehen.“ Man übernimmt keine Motive eins zu eins, aber irgendwas bleibt hängen. Ein Blickwinkel, ein Farbgefühl, eine Idee. Und genau daraus entsteht dann wieder etwas Eigenes.
Was für mich allerdings überhaupt nichts wäre: immer dasselbe Motiv, immer auf die gleiche Art. Ich bewundere Leute, die sich auf ein Thema spezialisieren und das perfektionieren – keine Frage, das hat Vorteile. Man wird wiedererkennbar, technisch extrem sicher, vielleicht sogar irgendwann „der“ Fotograf für genau dieses eine Ding. Aber für mich persönlich? Zu eng. Ich brauche Abwechslung. Ich will mich auch mal verlaufen, mich ausprobieren, mich umentscheiden.
Denn Weiterentwicklung heißt für mich nicht nur besser werden, sondern auch scheitern dürfen. Und das passiert – auch nach 20 Jahren. Neue Motive können einen komplett aushebeln. Plötzlich klappt nichts, die Bilder fühlen sich leer an, Ideen funktionieren nicht. Früher hat mich das frustriert, heute sehe ich es eher als Teil des Prozesses. Scheitern heißt ja nur, dass man Neuland betritt.
Was mir dabei immer wieder bewusst wird: Ich muss meine Augen aktiv offen halten. Nicht einfach nur „gucken“, sondern wirklich sehen. Dinge wahrnehmen, die ich früher übersehen hätte. Manchmal hilft es, bewusst langsamer zu werden. Oder schneller. Oder die Kamera einfach mal wegzulegen und nur zu beobachten.
Fotografie ist für mich kein Wettbewerb und keine Checkliste. Es ist ein Weg, der sich ständig verändert – genau wie ich selbst. Und vielleicht ist genau das der Grund, warum ich nach all den Jahren immer noch Lust habe loszuziehen, die Kamera in die Hand zu nehmen und zu schauen, was diesmal passiert.